Betriebe & Branchen
Hier bin ich König (Werbeslogan der Schmidtgruppe)
„Das Unternehmen
Die im münsterländischen Coesfeld angesiedelte, mehrheitlich familiengeführte SCHMIDTGRUPPE wird zum Ende des Geschäftsjahres 2011 in den Geschäftsbereichen moderne Entertainment Center, Produktion von Unterhaltungsspielgeräten mit und ohne Geldgewinnmöglichkeit, IT-Dienstleistungen und Immobilien einen Umsatz von rund
290 Mio. EURO erwirtschaften. Die Unternehmensgruppe beschäftigt insgesamt über 1.800 Mitarbeiter. Seit Ende 2011 hat die SCHMIDTGRUPPE außerdem eine strategische Partnerschaft mit der FitX Deutschland GmbH.
Mit rund 170 modernen Entertainment Centern (SPIELSTUBEN und SPIELSTATIONEN) gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern der deutschen Automatenwirtschaft.“
Internetseite der Schmidtgruppe
ETV Systemgastronomie (BdS): Protest in Do
Am 7.9.2011 protestierten ca 50 Beschäftigte aus der Systemgastronomie gemeinsam mit Gewerkschaft NGG für bessere Tarifverträge und gegen die Haltung des Arbeitgeberverbandes. Viele Passanten untesstützten die Forderungen.Hier eine Berichterstattung in der WAZ/WR und einige Bilder:
Lohnsenkung in der Systemgastronomie laut NGG „unverschämt“
Dortmund, 05.09.2011, Christina Römer WR/WAZ
Als „dreist“ und „unverschämt“ bezeichnet Manfred Sträter von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) die Pläne der Arbeitgeber der Systemgastronomie, die sowieso schon niedrigen Gehälter zu kürzen. Vor fünf Monaten ist der alte Tarifvertrag gekündigt worden. Die Vorstellung der Arbeitgeber: Mitarbeiter sollen Gehaltskürzungen von 10 Prozent hinnehmen. „Das hat es als Forderung noch nicht gegeben“, ist Sträter empört.
In Dortmund arbeiten zwischen 700 und 800 Menschen für die Ketten McDonald’s, Burger King, Pizza Hut, Vapiano und Kentucky Fried Chicken. Als Einstiegsgehalt bekommt ein Arbeitnehmer in dieser Branche 7,50 Euro in der Stunde. In der zweiten Stufe, nach einem Jahr im Job, gibt es 7,65 Euro pro Stunde. Die Arbeitgeber wollen nach NGG-Angaben diesen Lohn um 10 Prozent für 18 Monate bei Neueinstellungen senken.
Erstmalige BR-Wahl bei Burger King Ostenhellweg 3
Erneuter Ärger vorprogrammiert?
Am Donnerstag, 19.5.2011 wird ab 15:00 Uhr in einer Betriebsversammlung im „Alten Ritter“ die Betriebsratswahl eingeleitet. Die Beschäftigten bestimmen aus ihrer Mitte einen Wahlvorstand und nominieren ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl, die bereits am 27.5.2011 stattfindet.
Bei der Verteilung der Einladung zur morgigen Versammlung an die Beschäftigten durch die Gewerkschaft NGG hatte es bereits Probleme gegeben. Die Burger King-Bezirksleiterin Jutta Veldboer hatte den Restaurantleiter angewiesen, die Einladungen nicht auszulegen und nicht auszuhängen, um keine „Mithilfe“ bei der Wahl zu leisten.
Bereits 2006 hatte Frau Veldboer durch eine Strafanzeige versucht, die Betriebsratswahl in Dortmund-Kley zu beeinflussen.
Manfred Sträter, NGG: „Gemeinsam mit den anderen Betriebsräten aus Dortmund werden wir dafür sorgen, dass ein Betriebsrat bei Burger King im „Alten Ritter“ gewählt werden kann!“
Burger King Brunnenstr.
Die erste Wahl eines Betriebsrats, bei Burger King in der Brunnenstrasse in Dortmund, ist mit einer überwältigenden Wahlbeteiligung gestern zum Abschluss gekommen. 30 der 32 Beschäftigten gaben im Restaurant in der Brunnenstrasse persönlich ihre Stimme ab. Sie haben damit der Geschäftsleitung deutlich gemacht, dass sie zukünftig mitbestimmen wollen, wenn es um ihre Arbeitsbedingungen geht.
Die drei gewählten Betriebsräte, Veli Bektas, Salah Eddine Ziane und Ali Haydar Nabizada wollen erreichen, dass der Tarifvertrag der Systemgastronomie konsequent umgesetzt wird. Dabei geht es beispielsweise um die korrekte Erfassung von Arbeitszeit und die Abgeltung von Überstunden sowie die rechtzeitige Aufstellung und Genehmigung von Dienstplänen. Auch die Gleichbehandlung aller Kolleginnen und Kollegen, gerade wenn es um die richtige Eingruppierung geht, ist ein wichtiges Feld mit dem sich der Betriebsrat
in der nächsten Zeit beschäftigen wird.
Nach Jobzusaage kam Rausschmiss
Die DB European Railservice (ERS), eine Tochtergesellschaft der Bahn mit Sitz in Dortmund, hat in einer Nacht- und Nebelaktion 20 Mitarbeiter vor die Tür gesetzt. Einige von ihnen wurden erst kurz zuvor noch auf Kosten der Arbeitsagentur qualifiziert worden.
Noch vor einer Woche soll ihnen die Personalabteilung signalisiert haben, ihre Zeitarbeitsverträge würden bis zum 30. November verlängert - nun fanden sie ihre Kündigungen in der Post.
Die Zug-Stewardess Tanja Werner gehört zu dem Dutzend Demonstranten, die sich am Mittwoch vor dem Sitz der Firma einfanden, um ihrem Ärger Ausdruck zu verleihen.
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