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DGB-Kampagne Mindestlohn

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Noch mehr Leistungen für Mitglieder!

Freitag, 02. Dezember 2011
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Ist schon Weihnachten?

Bäckerhandwerk und Hotel– und Gaststättengewerbe NRW
Steht jedem Weihnachtsgeld zu? Nein, steht nicht jedem zu! Ein Anspruch auf Weihnachtsgeld kann auf Grundlage eines Tarifvertrages, eines Arbeitsvertrages, durch Gesamtzusage oder durch betriebliche Übung entstehen. Im Hotel– und Gaststättengewerbe und Bäckerhandwerk NRW gibt es einen allgemeinverbindlichen Manteltarifvertrag, in dem das Weihnachtsgeld, auch genannt Jahressonderzahlung, geregelt ist. Das bedeutet, dass es für die Beschäftigten aus dem vorgenannten Branchen mit der November-Zahlung eine Jahressonderzahlung/Weihnachtsgeld verpflichtend vom Arbeitgeber gezahlt werden muss.

   
Mittwoch, 05. Oktober 2011
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Tarifabschluss ETV Systemgastronomie (McDonald´s, Burger King, Vapiano, KFC, Pizza Hut, u.a.)/ BdS bestätigt

Das Präsidium des BdS (Bundesverband der Systemgastronomie) hat den Tarifabschluss bestätigt. Hier die Ergebnisse:
1. Entgeltentwicklungen
Die Tarifentgelte steigen in zwei Stufen
- zum 01.12.2011 um 3 % und
- zum 01.06.2013 um 2,8 %.
Der Tarifvertrag ist zum 30.11.2014 kündbar.
2. Steigerungen der Ausbildungsvergütungen
Die Ausbildungsvergütungen steigen zum 01.12.2011 um EUR 13,00/ EUR 15,00/
EUR 15,00 und zum 01.06.2013 um je EUR 10,00 pro Ausbildungsjahr. Im
Branchenvergleich sind das mit Abstand die höchsten Ausbildungsvergütungen. Die
Forderung der Arbeitgeber nach einer Nullrunde für Auszubildende auf Grund des
bereits hohen Niveaus im Branchenvergleich konnte abgewehrt werden.
Alle Forderungen des BdS zur (Wieder-) Einführung von Entgeltabsenkungen
konnten ebenso abgewehrt werden wie die Drohung von OT(Ohne Tarif)-Mitgliedschaften im Verband für Franchisenehmer.
Manfred Sträter (NGG-Geschäftsführer): „Die Aktivitäten unserer Mitglieder in den Betrieben und in der Öffentlichkeit haben den Verhandlungen den notwendigen Nachdruck verliehen!“
   
Montag, 05. September 2011
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Tarifvertrag Systemgastronomie: Willkommen im Jahr 1996

rote_kartePressemitteilung
Tarifverhandlungen Systemgastronomie (BdS) 2011
Willkommen im Jahr 1996
Aktionstag am 07.09.2011

Die Arbeitgeber der Systemgastrononomie (BdS, u.a. Mc Donald´s, Burger King, KFC, Pizza Hut, Vapiano) fordern von ihren Beschäftigten Lohnverzicht und verschleppen die Verhandlungen! Konkret:
- Absenkung der Tarifgruppen 1 (z.Z. 7,50€) und 2 (z.Z. 7,65€) um 10 % für 18 Monate bei Neueinstellungen
- Weitere Absenkung um 10 % für alle Tarifgruppen, wenn das Steuerprivileg des außer Haus-Verkaufs entfallen sollte
- Erhöhung der Entgelte um 1,5 % ab 1.12.2011 und 1.12.2012
- Keine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen
Setzen sich die Arbeitgeber durch, sinken die Löhne auf den Stand von 1996.
   
Mittwoch, 04. Mai 2011
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Schließung befürchtet: Lieken-Mitarbeiter organisieren Warnwache

Ruhrnachrichten LÜNEN, 3.5.2011
Bei den Beschäftigten des Brotherstellers Lieken wächst offenbar die Angst. Davor, dass das Unternehmen noch mehr Werke schließen könnte und am Ende die Existenz insgesamt auf dem Spiel steht. Dann wären auch rund 480 Arbeitsplätze in Lünen betroffen.
Genau dort hält die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) am Donnerstag, 5. Mai, eine „Warnwache“ ab. „Feuer und Flamme für unsere Arbeitsplätze“ heißt von 9 bis 22 Uhr das Motto.
   
Mittwoch, 09. Februar 2011
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Benjamin Pankow : Gewerkschaftlicher Geburtshelfer

Dortmund, 08.02.2011, Anja Schröder
Wie er so ist, dieser Benjamin Pankow? In erster Linie: intensiv. Niemand, der für halbe Sachen taugt. Zielgerichtet. Für Umwege zu haben – aber nur, wenn sie der Sache dienen. Denn dass das Leben nicht immer schnurgerade verläuft – wer wüsste das besser als er? Und dass so manche Tarifverhandlung eine schwierige Geburt ist? Den hier kann das nicht schocken. „Wir müssen die Menschen da abholen, wo sie stehen. Manchmal eben ganz unten. Und da war ich auch schon“.
Der Mann mit dem umverteilten Haarschmuck – unten üppig, oben sparsam – ist Gewerkschaftssekretär der NGG (Nahrung-Genuss-Gaststätten), und zwar keiner mit klassischem Werdegang. Aber einer, der Dinge ungeschminkt beim Namen nennt: „Mir hat mal jemand gesagt, dass ich zwei Sprachen spreche. Deutsch und Direkt“. Nicht in jeder Situation ein Kompliment, das ist ihm klar. Aber: „Mir fällt es oft leichter, um Entschuldigung zu bitten, als um Erlaubnis zu fragen“.
Keine schlechte Einstellung für einen, der sich zum Sprachrohr macht für diejenigen, deren Stimme nicht laut genug ist, um rechte einzufordern. Die Tarifverhandlungen in der Systemgastronomie sind ein Thema – „Da arbeiten Leute Vollzeit und können nicht davon leben“. Ausbildung, Ausbeutung, Sonntagsarbeit... „Diese Angst vor Hartz IV, die ist so gnadenlos“, schüttelt sich der 39-Jährige. „Da sitzt einer, der seit 2008 keinen Urlaub mehr gehabt hat, und der sich schämt, danach zu fragen.“ Oder ein Fleischer, der 331 Stunden im Monat malocht und dabei als Mensch gerade zugrunde geht... ,Wertschätzung’ – ein Wort, das in seinem Büro viel öfter falle als ,Zahlung’. „Klar haben wir einen juristischen, einen politischen Auftrag. Aber wir sind auch Seelsorger“.
   
Donnerstag, 19. August 2010
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Möllenberg: "Die halbe Wahrheit ist die gefährlichste Lüge"

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion zu den Auswirkungen der Dienstleistungs- und Entsenderichtlinie auf den Arbeitsmarkt (17/2508) hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), als unzureichend und skandalös bezeichnet. Hier treffe zu: „Die halbe Wahrheit ist die gefährlichste Lüge.“
„Die Bundesregierung verweist auf das Entsendegesetz und geltende Branchenmindestlöhne und blendet vollständig aus, dass es Branchen gibt, für die das Entsendegesetz wirkungslos ist, in denen keine Flächentarifveträge gelten – wie in der Fleischwirtschaft – oder Arbeitgeber sich – wie im Gastgewerbe – der Tarifbindung entziehen. Es ist skandalös, dass die Bundesregierung keine Antwort darauf hat, wie die Arbeitnehmer in diesen Branchen vor Lohndumping geschützt werden.
   
Montag, 16. August 2010
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Burger King Lünen: 90 % der Beschäftigten wählen zum ersten Mal Ihre Interessenvertretung

Die erste Wahl eines Betriebsrats, bei Burger King in der Dortmunder Straße in Lünen, ist mit einer Wahlbeteiligung von 90 Prozent am letzten Freitag zum Abschluss gekommen. 36 Beschäftigte gaben ihre Stimme ab. Sie haben damit der Geschäftsleitung deutlich gemacht, dass sie ab sofort mitbestimmen wollen, wenn es um ihre Arbeitsbedingungen geht.
Die drei gewählten BetriebsrätInnen, Zubeyde Sekiraca, Dilek Akgül und Ibrahim Lacin wollen erreichen, dass der Tarifvertrag der Systemgastronomie konsequent umgesetzt wird. Dabei geht es beispielsweise um die korrekte Erfassung von Arbeitszeit und die Abgeltung von Überstunden sowie die rechtzeitige Aufstellung und Genehmigung von Dienstplänen.
   
Freitag, 30. Juli 2010
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Burger King Lünen wählt einen Betriebsrat

Nachdem im Mai die Wahl eines neuen Betriebsrates im Burger King in der Brunnenstr. in Dortmund völlig reibungslos verlaufen ist, haben sich nun auch Arbeitnehmer der Filiale in Lünen entschieden, eine Interessenvertretung zu wählen. Gemeinsam mit drei wahlberechtigten Arbeitnehmern hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) alle Beschäftigten des Restaurants für Donnerstag, 5. August, zu einer Betriebsversammlung eingeladen.
Ziel ist es, für die mehr als 30 Beschäftigten einen dreiköpfigen Betriebsrat zu wählen. Sie haben damit der Geschäftsleitung gegenüber zum Ausdruck gebracht, dass sie mitbestimmen wollen, wenn es um ihre Arbeitsbedingungen geht.
Die Gewerkschaft NGG freut sich über diese Entwicklung, da es im Bereich der Systemgastronomie noch immer viele Betriebe ohne Interessenvertretung gibt.
„Wir gehen davon aus, dass wir wie in Dortmund eine störungsfreie Wahl haben werden“. Diese findet noch im August statt, so Benjamin Pankow von der Gewerkschaft NGG.
   

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