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DGB-Kampagne Mindestlohn

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Noch mehr Leistungen für Mitglieder!

Montag, 19. Juli 2010
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Rache für Betriebsratswahl?

Ungeheuerlicher Vorgang: Ehemaliger Geschäftsführer von Düzgün Döner (Lünen) überfällt NGG-Funktionär im Dortmunder Hauptbahnhof
Offenbar nur durch Glück ist ein Dortmunder Funktionär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in der Nacht zum Samstag einem schweren Verbrechen entgangen. 
Auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz im Dortmunder Hauptbahnhof traf Selahattin Yildirim auf Yalcin D., den ehemaligen Geschäftsführer des Dönerspießherstellers Düzgün GmbH aus Lünen. Dieser habe ihn sofort unter Todesdrohungen und Beleidigungen angegriffen, so Yildirim. Allerdings sei der Angriff offenbar zu früh erfolgt, da er ausnahmsweise einen anderen Eingang als sonst zum Bahnhof genommen hatte. So konnten sich die vor dem Bahnhof in zwei Fahrzeugen wartenden fünf Komplizen von Yalcin D. nicht an dem Überfall beteiligen.
Yalcin D. ergriff nach dem Übergriff, bei dem Yildirim Verletzungen davontrug, die Flucht mit einem Mercedes mit französischem Kennzeichen. Die Polizei hat eine bundesweite Fahndung ausgelöst.
Der Überfall war professionell vorbereitet worden. So hatten Unbekannte in den letzten Tagen den Arbeitsplatz von Yildirim, einen Kiosk am Dortmunder Hauptbahnhof, observiert und sich in Nachbargeschäften nach ihm erkundigt. Wie der Sicherheitsdienst des Bahnhofs mitteilte, waren die Überwachungskameras rund um den Kiosk zum Tatzeitpunkt zugeklebt worden.
   
Mittwoch, 16. Juni 2010
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Ein toller Erfolg für die Betriebsdemokratie!

Betriebsratswahlen im Bäckerhandwerk und der Systemgastronomie mit hohen Wahlbeteiligungen
Zwischen dem 01.03.2010 und dem 15.06.2010 fanden in Betrieben des Bäckerhandwerks, zum  Beispiel bei der Bäckerei Beckmann, Grobe, Kamps, Kanne und Westermann und der Systemgastronomie, McDonalds und Burger King, in Dortmund Betriebsratswahlen statt. Dabei gab es Wahlbeteiligungen zwischen 75 und 96 Prozent. Werte, von denen Politiker in Berlin nicht einmal zu träumen wagen. Damit bekundet die Mehrzahl der Beschäftigten den eindeutigen Willen, auch in Zukunft die Geschicke der Betriebe mitzubestimmen.
Schön ist, dass bei Westermann der Kollege Benjamin Lassak im Amt als Interessenvertreter bestätigt wurde. Kollege Lassak musste sich im vergangenen Jahr gegen eine fristlose Kündigung vor dem Arbeitsgericht in Dortmund zur Wehr setzen. Er hatte einen Brotaufstrich im Wert von 0,10 Cent probiert. Dies wurde ihm als Diebstahl ausgelegt und er erhielt die Kündigung. Mittlerweile arbeitet er wieder in seiner alten Position. „Ich bin froh, dass ich mich nicht habe abschrecken lassen und mich erneut der Wahl gestellt habe. Mut wird von Kolleginnen und Kollegen auch belohnt“, so Lassak nach seiner Wiederwahl. Arbeitnehmer ohne Betriebsrat werden oft wie Arbeitnehmer zweiter Klasse behandelt, so Lassak weiter. Das sei nicht hinnehmbar.
„Gerade in Krisenzeiten geht es darum, Arbeitsplätze zu sichern und zu halten und dies erfordere gemeinsames Handeln und kreative Lösungen“, so Michael Herzig, wiedergewählter Betriebsratsvorsitzender der Drei-Kronen-Catering GmbH in Dortmund.
   
Montag, 03. Mai 2010
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Erstmalige Betriebsratswahl bei Burger King, Brunnenstraße (nähe Hornbach)

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Dortmund, 03.Mai 2010
Gemeinsam mit drei Wahlberechtigten Arbeitnehmern des Burger King-Restaurant in der Brunnenstraße in Dortmund lädt die Gewerkschaft NGG alle Beschäftigten des Restaurants am Mittwoch, 12.05.2010 um 15:00 Uhr zu einer Betriebsversammlung im Restaurant ein. Ziel ist es für die ca. 30 Beschäftigten des Restaurantseinen 3köpfigen Betriebsrat zu wählen. „Wir gehen davon aus, dassdie Burger King GmbH ihre Arbeitgeberpflichten erfüllt und dass es zu keinen Störungen bei der Wahl, die noch im Mai 2010 stattfindet, kommen wird“, so Manfred Sträter (Gewerkschaft NGG).
   
Donnerstag, 15. Oktober 2009
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Burger King: Betriebsratswahl erfolgreich abgeschlossen

Die Betriebsratswahl im Restaurant Burger King in Do-Kley ist mit der gestrigen konstituierenden Sitzung erfolgreich abgeschlossen worden. Der bisherige BR-Vorsitzende Gökmen Yücel (NGG) wurde mit der Mehrzahl aller Stimmen erneut in den 3-köpfigen Betriebsrat gewählt und in der konstituierenden Sitzung in seinem Amt bestätigt. Als Stellvertreterin wurde Frau Logeswary Hanafi, ebenfalls NGG-Miglied, gewählt. „Somit kommt die seit 2006 andauernde Streitigkeit um die Wahl des Betriebsrates hoffentlich zur Ruhe“, so Helge Adolphs von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Dortmund.
2006 wurde die damalige Betriebsratswahl von der Burger King GmbH mit dem Vorwurf der Wahlmanipulation angefochten; die Betriebsratsmitglieder wurden gekündigt. Vor dem LAG Hamm einigte man sich schließlich auf die Rücknahme der Kündigungen und auf eine Neuwahl.
   
Dienstag, 28. Oktober 2008
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Arbeitsklima und Tarifrunde

Drohende Rezession darf in Tarifrunde nicht abschrecken

Berlin – 23. Oktober 2008.

 

Ein schlechtes Zeugnis stellen die Beschäftigten der Ernährungswirtschaft sowie des Hotel- und Gaststättengewerbes ihren Unternehmen aus: bei Arbeitszufriedenheit und Qualifizierungsmöglichkeiten liegt der Index nur bei 56 bzw. 55 von 100 Punkten. Damit attestieren die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kein günstiges Arbeitsklima, führte der NGG-Vorsitzende Franz-Josef Möllenberg aus. Der DGB hatte vor kurzem seinen Index „Gute Arbeit“ vorgestellt, um zu unterstreichen, wie schlecht die Arbeitsbedingungen in Deutschland aussehen. Die NGG hat diese Studie nun für einige ihrer Bereiche zugespitzt.

Vehement verteidigte Möllenberg die aktuellen Tarifforderungen, auch die der IG Metall von acht Prozent: „Die Lohnforderungen haben nichts mit der Finanzkrise zu tun,“ so der NGG-Vorsitzende. Die Zigarettenindustrie sei sehr profitabel, da sei auch eine Lohnforderung von 8,5 Prozent gerechtfertigt. Die Rezession dürfe nicht herbeigeredet werden, die Unternehmer nutzten die Krise, um Forderungen abzuschmettern, so Möllenberg. Der stellvertretende Vorsitzende Claus-Harald Güster bemerkte flankierend, die Beschäftigten dürften nicht zweimal bestraft werden: Als Steuerzahler würden sie zur Kasse gebeten, um die Banken zu stützen und als Arbeitnehmer sollten sie Lohnzurückhaltung üben. Doch es gehe jetzt um Stärkung der Kaufkraft.