Mitglied werden


Melden Sie sich hier online an.

DGB-Kampagne Mindestlohn

milo_09_rot-w

Noch mehr Leistungen für Mitglieder!

Dienstag, 04. Mai 2010
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Arbeiten im Gastgewerbe - Entgeltverhandlungen NRW

ngg-geldDie Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) weist aus Anlass der anstehenden Entgelttarifverhandlungen für das Gastgewerbe NRW auf die schwierige Lage der in dieser Branche Beschäftigten hin. Köche, Kellner, Zimmerfrauen und andere Berufsgruppen arbeiten unter erheblichen Belastungen rund um die Uhr zu vergleichsweise niedrigen Löhnen. Erst vor zwei Jahren ist es der Gewerkschaft NGG gelungen, einen Einstiegslohn etwas oberhalb der geforderten Mindestlohnhöhe von 7,50 € zu vereinbaren und für allgemeinverbindlich erklären zu lassen. In einem Gespräch zwischen NGG und der SPD-Landtagsfraktion berichtete Britta Altenkamp (MdL) über ihre Erfahrungen mit einem Praktikum als Zimmerfrau. Die Abgeordnete zeigte sich beeindruckt von der Schwere der Arbeit und dem vergleichsweise miesen Lohn, den Zimmerfrauen – insbesondere wenn die Reinigungsarbeiten ausgesourct worden sind – erhalten. Die SPD-Frau bekräftigte gemeinsam mit der Gewerkschaft NGG die Forderung nach der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes für den sie sich weiterhin stark machen werde. Gemeinsames Ziel der Gewerkschaft NGG und der SPD-Landtagsfraktion ist, durch Tarifverträge oder gesetzliche Vorgaben für ein angemessenes Einkommen einzutreten und prekäre Arbeit zu verhindern.
Thomas Gauger, Landesbezirksvorsitzender der Gewerkschaft NGG: „Es ist ein Unding, dass Menschen im Gastgewerbe schwere Arbeit leisten und zusätzlich zu ihrem Vollzeitjob auf ergänzende Hartz-IV-Leistungen angewiesen sind.“ Die Verhandlungen über den gekündigten Entgelttarifvertrag werden am 05.05.2010 in Düsseldorf aufgenommen.