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Mittwoch, 11. März 2009
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NGG-Dortmund organisiert Solidarität

Unterschriftenaktion_TREin Schreckens-Mai in Istanbul, so titelte Jürgen Gottschlich im Spiegel-Online am 1. Mai 2008 seinen Artikel.
Die Einleitung, „Mit Panzerwagen, Tränengas und Knüppeln versuchten 30.000 Polizisten heute, in Istanbul eine verbotene Gewerkschafts-Demonstration aufzulösen. 500 Menschen wurden festgenommen, eine unklare Zahl verletzt - die Istanbuler Innenstadt versank im Reizgasnebel. ...“, macht deutlich, dass in der Türkei Gewerkschaftsrechte nicht hoch im Kurs stehen.

Selbst der EU-Erweiterungskommissar kritisierte die „unverhältnismäßige“ Gewalt bei einem Besuch in Ankara. Der 1. Mai ist in Europa ein arbeitsfreier Tag und wird als „Tag der Arbeit“ gefeiert. Obwohl die Türkei die Sozialcharta und die ILO Vereinbarungen unterzeichnet hat, werden in der Türkei gewerkschaftliche Demnonstrationen am 1. Mai verboten.
Koalitionsrecht und Versammlungsfreiheit gehören zu den Grundrechten. Die NGG-Dortmund hat deshalb eine Unterschriftenaktion mit dem Ziel gestartet, dass Demonstrationen am 1. Mai in Istanbul nicht von der Regierung behindert werden sowie dass der 1. Mai als Tag der Arbeit gesetzlicher Feiertag wird.

 

Bilder vom 1. Mai 2008 in Istanbul gibt es hier:

 

Der Aufruf mit Erstunterzeichnern steht hier als Download zur Verfügung

 Download Unterschriftenaktion 1.Mai Türkei
Dateititel:Unterschriftenaktion 1.Mai Türkei (Details)
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