Mitglied werden


Melden Sie sich hier online an.

DGB-Kampagne Mindestlohn

milo_09_rot-w

Noch mehr Leistungen für Mitglieder!

Mittwoch, 09. Februar 2011
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

BKK Hoesch : Eine Notoperation, auch für Arbeitsplätze

Dortmund, 07.02.2011, Klaus Buske
Zur Notoperation entschlossen hat sich der Verwaltungsrat der BKK Hoesch. 15 Euro monatlich zuzahlen zu ihren Krankenkassenbeiträgen müssen die rund 75.000 Mitglieder (über 90.000 Versicherte) der traditionsreichen Krankenkasse ab Januar 2011 rückwirkend. Die Fusionsgespräche mit der BKK Novitas wurden beendet. Das Thema Fusion ist aber keinesfalls vom Tisch. Mit dem Zusatzbeitrag - der nur vorübergehend erhoben werden soll - rückt die Kasse zu den teuersten in Deutschland auf.
Bis zum 24. Februar sollen alle Mitglieder Bescheide über den Zusatzbeitrag erhalten, der je Quartal (45 Euro, fällig am 10. des zweiten Monats im Quartal, der erste Beitrag ist fällig am 25. März) gezahlt werden muss. Der Schritt sei zwingend notwendig geworden, bedauerte Uwe Gehrig, Vorstand der BKK-Hoesch, da „Einmaleffekte“ für das Geschäftsjahr 2010 ein Minus von 12 Mio Euro brachten und die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nicht ausreichten, um den Fehlbetrag zu decken und die gesetzlich vorgeschriebene Rücklage aufzubauen.
Nachforderungen aus mehreren Vorjahren über sieben Mio Euro aus dem Krankenhausbereich und um 4,1 Mio Euro gesunkene Zuweisungen aus dem Risikostrukturausgleich der Kassen führten zum Minus, das auf Druck des Bundesversicherungsamtes zu einem „Konsolidierungskonzept“ führte, das Gehrig gestern vorstellte.
Gehrig machte deutlich, dass es bei der Entscheidung auch um viele Arbeitsplätze vor Ort gegangen ist: Die BKK Novitas (Duisburg) war auf Vorschlag des Bundesversicherungsamtes als Fusionspartner ins Rennen geschickt worden. Gehrig: „Wir möchten mit einer Kasse auf Augenhöhe verhandeln.“ Die BKK Novitas hat fast fünfmal soviel Versicherte wie die BKK Hoesch. Der Fusion wären mit Sicherheit viele der 165 Vollzeitstellen in Dortmund zum Opfer gefallen.
Nun sei man in Gesprächen mit einer BBK in Ostwestfalen, einer im Ruhrgebiet und auch mit einer in Süddeutschland. Mitte 2011 wisse man, ob es und wann es zu einem Zusammenschluss komme.
Den Versicherten verspricht der BKK Hoesch-Vorstand, dass „alle zusätzlichen