Rente mit 67? Nein danke!
Seit dem 1.1.2012 ist der Einstieg in die Rente mit 67 Wirklichkeit! Menschen ab Jahrgang 1947 müssen einen Monat länger arbeiten und das obwohl nicht genügend Arbeit für Ältere vorhanden sind. Außerdem sind viele aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage bis zum 65. Lebensjahr erwerbstätig zu sein. Nach wie vor sind Ältere nicht von jeder Geschäftsführung als Arbeitnehmer/innen gewünscht. Bei der Deutschen Rentenversicherung haben wir uns über die gesetzlichen Änderungen und die Auswirkungen informiert. Bei der Arbeitsagentur wurde uns der Arbeitsmarkt für 59 bis 64-jährige vorgestellt. Wir bleiben dabei: das Renteneintrittsalter muss zurück auf 65 Jahre! Bilder von der Aktion
Jubilarehrung 2011
Am 12. November 2011, hat Armin Jahl 53 Frauen und 174 Männer für 65-, 60-, 50-, 40- bzw. 25jährige Mitgliedschaft in der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) geehrt. Eindrücke bekommt man hier.
NGG Senioren besichtigen Wiltmann, Versmold
Am 14.9.2011 haben unsere NGG Senioren die Fleischwarenfabrik Wiltmann in Versmold und das NRW Gestüt in Warendorf besucht. Bilder gibt es hier.
Bunt statt Braun
Am Samstag, 3.9.2011, und in den Tagen davor trampelten alte und neue Rechte über unsere Straßen. Das demokratische Dortmund wehrte sich. Ein Stadteil mit 15000 Bürgern wurde von 10 bis 18 Uhr abgeriegelt von der Polizei abgeriegelt, um Demokratiefeinden, die am 1. Mai 2009 die DGB-Demonstration überfallen haben, das Denonstrationsrecht und die Meinungsfreiheit zu gewähren. Bilder hier!
Türkei kriminalisiert Gewerkschaftsaktion durch Massenanklagen von Gewerkschaftsführern –Handelt jetzt ! um die Gewerkschaftsrechte zu verteidigen
20-05-2011 Die türkische Regierung hat Anklagen gegen 111 Gewerkschaftsführer, -mitglieder und –anhänger im Zusammenhang mit einer Demonstration in Ankara im Jahr 2010 erhoben, die mit Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahren geahndet werden. Die Aktion in Ankara wurde zur Unterstützung von 12 000 Arbeitern und Arbeiterinnen durchgeführt, die nach der Privatisierung des staatlichen Tabakmonopols TEKEL über Nacht freigesetzt worden waren.Nach dem Verkauf der Tabakherstellungsaktivitäten von TEKEL an BAT im Februar 2008 behielt der Staat die Kontrolle über die 40 Lager, wo roher und halbverarbeiteter Tabak eingelagert wurde. Die der IUL angeschlossene Tekgida-Is, die die Belegschaft von TEKEL vertritt, bemühte sich ständig um Verhandlungen mit der Regierung über die Zukunft der 12 000 Lagerarbeiter/innen, denen nur unsichere Verträge mit der Hälfte ihrer früheren Löhne und keine Rechte oder Leistungen angeboten wurden. Im Dezember 2009 wurde ihr Arbeitsverhältnis abrupt beendet.
Dreimonatige gewerkschaftliche Proteste blieben ergebnislos, als Zeichen ihres guten Willens stellte die Gewerkschaft die öffentlichen Aktionen jedoch ein und wartete auf eine Reaktion auf ihre Forderungen nach einem neuen Arbeitsverhältnis mit erworbenen Rechten – wie dies nach türkischem Recht vorgeschrieben ist.
Da die Regierung kein konkretes Angebot vorlegte, demonstrierten TEKGIDA-IS und ihre zahlreichen Anhänger am1. April in Ankara erneut. Sie wurden geschlagen und mit Pfefferspray besprüht – und jetzt droht ihnen Gefängnis.
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